Polizei-Aktion 2 - BöbiTaxi

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Polizei-Aktion 2

Taxi-Episoden
Unverständliche Polizeiaktion No.2

Im Taxiwesen kann man ja sich heute gerade mal die Lebensexistenz sichern. Um das ein wenig zu verbessern gab oder gibt es noch heute einige Taxifahrer die sich einen Funkscanner besorgten und die Funkmeldungen der Konkurrenten abhörten. Da ja ein aufgerufenes Taxi sich mit dem Standort meldet, um die anstehende Taxibestellung zu empfangen. Dabei ist es leicht festzustellen dass der eigene Standort näher am Bestellort  ist und man so dem Konkurrenten den Fahrgast wegschnappt.
Das wurde schnell mal bemerkt und man reklamierte das bei der Gewerbepolizei. Diese organisierte in Begleitung der Bakom (Funkkontrollamt) eine Kontrolle der Taxis.

Nun zu meiner Geschichte zu diesem Thema:

Taxibestellung Hotel Palace in Luzern. Da vor Ort gab man mir einen kleinen Koffer den ein Hotelgast vergessen hatte. Dieser Tourist sei bereits in Kloten auf dem Flughafen und warte auf sein Gepäckstück. Da das eine eilige Fahrt  bedeutete, fuhr ich recht zügig los. Selbstverständlich bemerkte ich das zivile Fahrzeug das schon längere Zeit hinter mir folgte, wusste aber nicht, dass das die Gewerbepolizei war.
In Luzern auf die Autobahn einbiegend musste der Nachfolger anderen den Vortritt  lassen und so verlor ich diesen aus den Augen. Doch sehr kurze Zeit später stellte ich fest, dass wiederum dieses Fahrzeug sehr schnell mich einholte, mich aber nicht überholte.
Vorsicht warnte mich ein Gedanke, das könnte die Polizei sein. Beim Autobahnende in Sihlbrugg (bereits Kanton Zug) setzte der Verfolger zum Überholen an. Blaulicht in der Hand haltend und aus dem Fahrzeugfenster streckend verlangte dieser, dass ich stoppe: "Gewerbepolizei Luzern, kann ich Ihren Führerschein und Wagenpapiere sehen".
Auf meine Frage hin, ob  er im Kanton Zug auch zuständig sei, verneinte dieser ehrlich, vermerkte  aber, dass die Zuger-Kantonspolizei gerufen werden könnte. Ich hatte nichts zu verbergen und war mir sicher, dass auch die Angaben auf meinem Fahrtenschreiber mich keines Vergehens beschuldigen könnten. Als mich  der Gewerbepolizist beschuldigte, ich sei vor Ihrer Kontrolle bis nach Zug
geflüchtet, war es für mich klar, dass ich es diesem nicht so einfach machen werde.

Die Zugerpolizei erschien und kontrollierte Papiere und Fahrtenschreiber. Da alles in Ordnung war, fragte diese den  Gewerbepolizisten was für ein Vergehen vorliegt um die Verfolgung zu rechtfertigen. Ich kann mich täuschen, aber ich glaubte die Farbe in dessen Gesicht hat sich verändert. Nun gab sich der Bakom-Mann zu erkennen und durchsuchte mit der Zuger-Polizei mein Taxi nach einem illegalen Funkgerät.
Keines gefunden, alles entspricht der gesetzlichen Norm.
Dass nun der Gewerbepolizist nicht mehr mein Freund sein will liegt auf der Hand. Ehrlich gesagt, mag ich keine Freunde, die die Gesichtsfarbe auf eine einfache Frage hin, dermassen wechseln. Auf seine letzte Frage, wieso ich denn ohne Fahrgast vom Hotel Palace bis nach Zug gefahren sei,  bemerkte ich, dass ich den Auftrag wohl nicht mehr erfüllen könne, da diese Aktion nun fast eine Stunde dauerte. Danach zeigte ich ihm die Koffer, worauf der Name des Touristen stand.
Den kalten Abschied nahm ich kaum war und betätigte mein Mobiltelefon. Sicherheitshalber fuhr ich wieder los Richtung Flughafen. Kurz vor Zürich erhielt ich den Auftrag: Kunde bereits im Flieger / neuer Auftrag: Kofferübergabe Mailand Italien.

Die Moral von der Geschichte:
Wenn meine Kasse stimmt, kann die Polizei noch manchen Leerlauf mit mir veranstalten.

PS: Nebenbei möchte ich Herrn Enz von der Gewerbepolizei Luzern grüssen.

W.Frei Kriens
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