Polizei-Aktion 1 - BöbiTaxi

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Polizei-Aktion 1

Taxi-Episoden
Polizei in Aktion No.1

An einem Werktag im Mai 2006 kommt auf unserer Taxizentrale der Auftrag rein um 60x1,5 Liter Flaschen = 90 Kilogramm sauren Most beim Coop an der  Lastwagenrampe am Kaufmannweg abzuholen und an eine invalide Privatperson auszuliefern.
Damit die besagte LKW-Rampe in dieser  Nebenstrasse nicht zugeparkt wird, ist eine Anhalteverbotstafel mit dem geschriebenen Text „Ausgenommen für Güterumschlag gestattet“ angebracht.  Des weiteren ist ein sogenantes Piktogramm (SSV Signal 5.22.) darauf, also ein Bildchen von einem kleinen schwarzen Lastwagen.

Unser Taxi fährt an dieser freien Rampe zu, weil kein LKW zur Zeit an dieser Rampe steht und der Filialleiter unser Taxi bereits heranwinkt.
2 Personen beladen nun das Taxi mit den 10er-Packungen Most, also jede  Person 5 Packungen. Wenn ich zähle 21, 22, 23, also so schnell wie eine  Sekunde nun mal geht, so muss ich annehmen dass die beiden Personen innerhalb 25 - 30 Sekunden (zur Beruhigung der Polizei x 4 aufgerundet auf 2 Minuten) brauchten um das Taxi zu beladen.
Da es bei  Coop wie auch bei anderen Grossverteilern keine Ware auf Rechnung gibt, mussten diese 60 Flaschen Most gleich bezahlt werden. Nun nehmen wir an, dass das nochmals 2 Minuten dauerte, so wäre das eine Parkdauer von 4 Minuten an der Rampe, wo jeder grosse Lastwagen den Güterumschlag tätigen kann und darf.

Nun kommt aber die Polizeiaktion.

Aha, das kleine Taxi da ist kein LKW, und einmal angehalten ist es ein Verstoss gegen das Gesetzt so wie es auf dem Schild ja steht. Es kam zur Diskussionen zwischen dem Filialleiter und dem anwesenden Polizisten (  =Polizeiorgan Leeb ) und dauerte mehrere Minuten, wobei das Taxi an der Rampe stehen bleiben musste.
Unsere Taxichauffeuse fragt in der Zwischenzeit die Polizistin ( =Polizeiorgan Seeberger ), die den  Bussenzettel-Block gezückt hatte und vor dem Taxi zu schreiben begann, warum diese Polizeiaktion. Keine Antwort von diesem Polizeiorgan. Die beiden Herren ( Filialleiter und Polizeiorgan Leeb) diskutieren aber munter weiter. Es könnte ja sein, dass der weibliche Teil der Polizei  zweimal angefragt werden muss um eine Antwort zu erhalten. Also ein weiterer Versuch sich zu verständigen.
Nach dem 4. Versuch die Polizistin zu einer Antwort zu bewegen gab unsere Chauffeuse es auf.

Wenn diese Aktion jemand beobachten konnte, so käme sicher folgende Meinung auf:
  1. Der Filialleiter der ja bestrebt sein muss, dass seine Rampe für Lkws zugänglich bleibt, hat an seiner Geschäftsrampe nichts zu sagen. Da bestimmen die Polizeiorgane.
  2. Wenn zwei Geschlechter in einer  Polizeipatrouille vorkommen, darf nur der männliche Part zu Fehlbaren  sprechen. Aber so deutlich und laut, dass es für beide Polizeiorgane  genügt.
  3. Wird der weibliche Part der Polizeipatrouille  angesprochen, oder auch mehrmals, so hat diese weiter zu schreiben ohne  eine eigene Meinung zu äussern.

Item, vor Ort ist kein Verständnis zu erwarten. Fr. 120.- wären zu bezahlen steht auf dem Bussenzettel. Nun wenn ein Polizeiorgan das Recht auf seiner Seite hat, aber sehr wenig menschliches an sich, so sind diese Fr. 120.-  termingerecht zu bezahlen. Missachtung wird gnadenlos bestraft, sofern es ein TAXI In Luzern ist. Es muss hier nicht im Detail beschrieben werden wo und wie Lieferanten (di arme Sieche) anhalten können um auszuliefern. Da verstehe ich diese Toleranz, wenn immer wieder mal  einer auf das Trottoir fährt, oder einfach am Strassenrand und die Polizeiorgane menschliches zeigt.
Aber eben es sind keine Taxis, und hätten wir für die 60 Flaschen mit einen LKW in der Stadt am Kaufmannweg abgeholt, so gäbe es dazu keine Polizeiaktion und alles wäre legal  gewesen.
PS: Ein Lieferwagen ist auch nicht gem. SSV Signal 5.22. ein LKW, laden aber täglich an der selben Rampe die Güter aus. man möge  aber der Polizei Verständnis entgegenbringen, denn die Lieferwagen sehen ja fast gleich aus wie ein LKW und sind ja grösser als das Piktogramm  auf der Tafel. Auch in der Republik Luzern werden Bananen angeliefert.

Unschön aber an der Sache ist, dass sich „die Täter„, also der Filialleiter und die Taxichauffeuse wie der letzte Dreck vorkommen.
Die Worte unter Anderen „Private hätten da vor Ort nichts zu sagen“ ist eher beleidigend. Die Chauffeuse, die schlussendlich bezahlen muss, wurde nicht wahrgenommen oder einfacher gesagt, einfach links liegen gelassen.
Das ist Menschenverachtend. Diese Art der Polizeiaktion wurde von uns  schriftlich beschwert. Taxifahrer und Taxifahrerinnen werden, so muss  man jetzt wirklich annehmen, nicht vollwertig genommen, denn ein  Formbrief mit einigen wenigen Sätzen zum Vorfall war die Antwort der Polizei.

Unsere Antwort nun an die Stadt Luzern und die Polizeidirektion ist nun etwas deutlicher:
Wir geben die Taxi - Betriebsbewilligungen für die Stadt Luzern ab, lösen die  Filialadresse in der Stadt Luzern auf und bezahlen somit keine Steuern mehr in der Stadt Luzern und auch keine Bewilligungskosten mehr.
Seid Jahren können ausserkantonale Taxiunternehmen ohne Bewilligung in der Stadt Luzern straffrei das Taxigewerbe ausführen. Wieso sollen wir aus Kriens kommend bezahlen, wenn man lauter Schikanen erdulden muss.
Es ist günstiger unsere Kunden weiterhin so zu bedienen und mal einen Strafzettel zu erhalten als mit Gebühren und Steuern solche Aktionen gegen die Taxis zu unterstützen. Kriens unser Wohn- und Geschäftsort wird dankbar 100% unserer Steuern entgegennehmen.

Böbi Taxi W. Frei 06.06.2006

Dezember 2007 haben wir unsere letzte Betriebsbewilligung der Stadt Luzern zurückgegeben und sind somit nur noch ein Krienser TAXI.
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CH-6010 Kriens

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